Worte? Wozu?

Ein Bild

sagt mehr als tausend Worte.

Wer‘s glaubt, ist schon reingefallen. Worauf?
Auf Worte.

Oft wird behauptet, es handle sich dabei um ein chinesisches Sprichwort. Konfuzius wird als Urheber genannt.
Der erste gedruckte Nachweis findet sich jedoch im englischen Sprachraum. Am 8. Dezember 1921 veröffentlichte Fred R. Barnard in der Zeitschrift »Printers Ink« eine Anzeige mit dem Slogan »One Look is Worth A Thousand Words.« Geworben wurde für den Gebrauch von Bildern in Werbeaufdrucken auf Autos. Am 10. März 1927 erschien eine zweite Anzeige mit der Variation »One Picture is Worth Ten Thousand Words«. Dort wird behauptet, es handle sich um ein chinesisches Sprichwort. Das Buch »The Home Book of Proverbs, Maxims, and Familiar Phrases« zitiert den Autor Barnard mit dem Geständnis, er habe den Slogan »als chinesisches Sprichwort betitelt, damit die Leute es ernst nehmen«.

Worte machen Sinn.

 

Magritte: Pfeife ohne TextOhne Worte: Das hier ist eine Pfeife. Sieht man doch.

Magritte: Pfeife
Nein. Aufs Wort: Ein Bild.

 

Beispiele:
Weltläden
Münster Marketing
Kreis Borken
Entwicklungsland D